Schwieriger Chef: 7 Tipps und konkrete Handlungsanweisungen
Ein schwieriges Verhältnis zum Chef ist belastend. Aber: Egal ob unfaires Verhalten oder unsachliche Sprüche, Angestellte haben großen Einfluss. Erfahre 7 praktische Tipps, um Konflikte zu lösen, Grenzen zu setzen und eine konstruktive Zusammenarbeit aufzubauen.
Ein vermeintlich „schwieriger Chef“ kann sich durch zahlreiche Eigenschaften auszeichnen: Unklare Kommunikation, Mikromanagement oder intransparente Entscheidungen. Ausfallende, unsachliche, unfaire, diskriminierende, sexistische oder auf andere Art grenzüberschreitende Verhaltensweisen kommen auch häufig vor – die Liste an möglichen Vorwürfen gegenüber Vorgesetzten im Job ist beinahe unendlich. Umgekehrt fühlen sich auch Chefs von ihren Angestellten herausgefordert.
Aktuelle Zahlen zeigen auf: Wer sich einem angespannten Verhältnis zu seiner Führungskraft ausgesetzt sieht, ist nicht allein. So geben in einer Studie, dem Gallup Engagement Index 2023, nur 14 % aller Befragten an, ein durch gute Führung geprägtes Arbeitsumfeld zu erleben.
Die in diesem Beitrag benannten sieben Tipps orientieren sich an dem systemischen Coachingansatz.
- Resignation, geringes Commitment, Stress, Unzufriedenheit
- Schwieriger Chef: Angestellte haben den Schlüssel – 7 Tipps
- 1. Tipp: Konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst
- 2. Tipp: Persönlichkeitstypen – Verstehe deinen Chef und dich selbst
- 3. Tipp: Führung ist eine Beziehung – gestalte sie mit
- 4. Tipp: Dein "schwieriger Chef" braucht klare Grenzen
- 5. Tipp: Das eigene Mindset – berufliche und persönliche Ebene trennen
- 6. Tipp: In schwierigen Situationen Ruhe bewahren
- 7. Tipp: Schwieriger Chef? Ein Karriere-Coaching kann helfen
- Selbstbefähigung: Die Veränderung beginnt bei dir
Resignation, geringes Commitment, Stress, Unzufriedenheit
„Schwieriger Chef“ – Du bist betroffen? Ein angespannter Umgang mit dem Vorgesetzten kann eine erhebliche Belastung darstellen, die sich über den Arbeitsalltag hinaus bis in das Privatleben auswirken kann. Spannungen treten oft in den ersten Berufsjahren oder nach einem Jobwechsel auf, wenn Rollen und Verantwortlichkeiten noch nicht vollständig geklärt sind. Eine als unklar oder unfair wahrgenommene Führung kann bei Angestellten oft zu einer vergrößerten Unsicherheit oder zu Zweifeln über die eigenen Kompetenzen führen. Nicht selten sind Resignation, geringes Commitment zum Arbeitgeber und Überlegungen, das Unternehmen zu verlassen, die Folge. Eine klassische Lose-Lose-Situation.
Schwieriger Chef: Angestellte haben den Schlüssel – 7 Tipps
Ein schwieriges Verhältnis zur Führungskraft mag oft wie eine Sackgasse erscheinen, doch haben MitarbeiterInnen einen großen Einfluss auf die Beziehung zur Führungskraft. Natürlich kann das Verhalten des Vorgesetzten nicht direkt geändert werden, wohl aber die eigene Herangehensweise und Reaktion – und dadurch wiederum mittelbar das Verhalten des Chefs.
Wer versteht, wo die eigene Verantwortung in schwierigen Arbeitsbeziehungen beginnt und endet, gewinnt nicht nur Klarheit, sondern auch Handlungsspielraum. Die folgenden sieben Tipps zeigen, unabhängig von der Verantwortung des Vorgesetzten, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Konflikte im Job entschärfen, Grenzen ziehen und sogar eine konstruktive Zusammenarbeit fördern können.
Lies weiter und entdecke, wie du aktiv und selbstbewusst die Dynamik mit deinem Chef gestalten kannst, selbst wenn du ihn aktuell noch als ausfallend, dominant, unfair oder grenzüberschreitend wahrnimmst. Dein „schwieriger Chef“ wird damit schon bald zu einer Führungskraft auf Augenhöhe – Du hast mehr Schlüssel in der Hand, als du vielleicht gerade noch denkst.

Über den Autor
Tobias Krause ist zertifizierter systemischer Coach. Nach seinem abgeschlossen 2. Juristischen Staatsexamen gründete er ein journalistisches Magazin und absolvierte die Weiterbildung zum systemischen Coach. Er ist als Rechtsanwalt und Coach tätig und bietet in seiner Praxis als Coach Coaching für Juristen, Führungskräfte-Coaching und Karrierecoaching an. Ein besonderes Augenmerk legt er auf die Bereiche berufliche Orientierung und Weiterentwicklung, Stressmanagement, Veränderungsprozesse sowie Aufbau und Weiterentwicklung von Führungskompetenzen.
1. Tipp: Konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst
Die stoische Philosophie, insbesondere in den Lehren Epiktets, rät dazu, zwischen dem zu unterscheiden, was in unserer Macht liegt, und dem, was außerhalb unseres Einflusses steht. Übertragen auf den Umgang mit Vorgesetzten im Job bedeutet dies: Du kannst das Verhalten deines Chefs nicht direkt ändern – wohl aber deine Reaktionen darauf.
Konkrete Handlungsanweisung
Reflexion:
Beobachte das Verhalten deines Chefs und analysiere, was dich stört. Handelt es sich um etwas, das du beeinflussen kannst (z. B. Missverständnisse durch unklare Kommunikation; Verhaltensweisen, die du als Grenzüberschreitung erlebst), oder etwas, das außerhalb deiner Kontrolle liegt (z. B. die Persönlichkeit deines Chefs)?
Strategie entwickeln:
Für Dinge, die du beeinflussen kannst, entwickle einen Plan. Wenn du beispielsweise mehr Klarheit bei Arbeitsaufgaben benötigst, suche das Gespräch und frage gezielt nach: „Wie genau soll das Ergebnis aussehen, und bis wann wird es benötigt?“ Grenzüberschreitendes Verhalten kannst du in einem Gespräch ruhig und sachlich benennen und darlegen, was du in Zukunft erwartest.
Aufenthalt in der Natur:
Neben Stressreduktion wirkt sich der Aufenthalt im Freien positiv auf die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit aus: Expert:innen wie Thomas Claßen (Landeszentrum Gesundheit NRW) und Maxie Bunz (Umweltbundesamt) bestätigen, dass „Natur- und Landschaftserlebnis eine stressreduzierende, blutdrucksenkende, aufmerksamkeitserhöhende, konzentrationssteigernde und restorative Wirkung haben kann.“ Die natürliche Umgebung bewirke in der Folge einen positiven Einfluss auf Emotionen, psychische Belastungen und Stressempfinden.4
Akzeptanz üben: Für Aspekte, die du nicht ändern kannst, übe Gelassenheit. Stelle dir die Frage: „Wie möchte ich auf dieses Verhalten reagieren, ohne mich selbst zu stressen?“ Dieser Perspektivwechsel stärkt deine Selbstwirksamkeit.
2. Tipp: Persönlichkeitstypen – Verstehe deinen Chef und dich selbst
Die Beziehung zum Vorgesetzten ist in vielen Fällen von Missverständnissen geprägt. Ein Grund hierfür können unterschiedliche Persönlichkeitstypen sein, die bei der Arbeit aufeinandertreffen. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Gruppe der Menschen, mit denen man im Job zu tun hat, weniger homogen ist als beispielsweise der eigene Freundeskreis. Das führt zweifelllos dazu, dass man im Job auch mit Charakteren und Kommunikationstypen konfrontiert wird, die nicht dem eigenen Naturell entsprechen. Es entsteht das Bild: „Wir sprechen nicht die gleiche Sprache“ oder „Wir passen nicht zueinander.“
Möglicherweise ist das jedoch nur eine Momentaufnahme. Vorgesetzter und Angestellte haben die Macht, ungleiche Persönlichkeits- und Kommunikationstypen kompatibel miteinander zu machen – aus einem schwierigen Umgang eine gute Zusammenarbeit zu kreieren. Der Schlüssel liegt darin, sich der eigenen Persönlichkeitsstruktur und der des Vorgesetzten bewusst zu werden. Dadurch wird die Kompetenz erlangt, den Grund von Verhaltens- und Kommunikationsweisen – das Wozu? – zu verstehen und einzuschätzen.
Beispiel Persönlichkeitstypen nach dem DISG-Persönlichkeitstest
- Dominanter Typ: Eigenschaften des dominanten Typs: u.a. egozentrisch, direkt, herrisch, anspruchsvoll, entschlossen, willensstark, konkurrierend
- Intuitiver Typ: Eigenschaften des intuitiven Typs: u.a. enthusiastisch, beredsam, gewinnend, gesellig, impulsiv, verspielt, emotional
- Steter Typ: Eigenschaften des steten Typs: u.a. passiv, geduldig, loyal, mitfühlend, verbindlich, voraussagbar, teamfähig
- Gewissenhafter Typ: Eigenschaften des gewissenhaften Typs: u.a. perfektionistisch, gewissenhaft, diplomatisch, beharrlich, systematisch, genau, akkurat
Konkrete Handlungsanweisung:
Befasse dich mit dem Persönlichkeitstyp deines Chefs:
Das Label „schwieriger Chef“ bekommen oftmals dominante Typen. Ist dein Chef dominant (direkt, ergebnisorientiert) oder gewissenhaft (perfektionistisch, detailversessen)? In jedem Fall: Passe deinen Kommunikationsstil entsprechend an. So könnte ein dominanter Typ eher kurze, prägnante Aussagen schätzen, während ein gewissenhafter Typ klare, detaillierte Informationen bevorzugen könnte.
Reflektiere Situationen aus der Vergangenheit:
Überlege dir drei Situationen, in denen Aussagen, Anweisungen oder Verhaltensweisen deines Chefs ein Störgefühl bei dir verursacht hat. Bringe sie mit dem Persönlichkeitstyp der Führungskraft in Verbindung und stelle dir die Frage: Ändert sich etwas an meinem Störgefühl, wenn ich berücksichtige, dass die Aussage oder Verhaltensweise möglicherweise mehr auf die Eigenschaften meiner Führungskraft zurückzuführen sind und weniger mit mir als Person zu tun haben?
Befasse dich mit deinem eigenen Typ:
Erkenne, wie du selbst kommunizierst und welche Charaktereigenschaften du mitbringst. Frage Freunde und Bekannte oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um eine Einschätzung. Analysiere, wo Unterschiede zu deinem Chef bestehen. Beispiel: Bist du initiativ und schätzt kreative Freiheit, während dein „schwieriger Chef“ lieber nach festen Strukturen arbeitet? Dann überlege, ob deine Vorschläge möglicherweise konkrete Schritte enthalten sollten.
Der Blick nach rechts und links:
Überlege dir, wie das Verhältnis deines Chefs zu anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist. Analysiere, welche Verhaltensweisen oder Kommunikationsarten anderer Mitarbeiter du vielleicht adaptieren könntest.
Entwicklung einer Strategie:
Mache nicht den Fehler, dich zu stark auf die Persönlichkeitstypen einzuschießen. Sie dienen primär als erste Anhaltspunkte, um dich und die Führungskraft besser einschätzen zu können. Hieraus können eigene Verhaltens- und Kommunikationsstrategien entwickelt werden. Frage dich: „Wie kann ich meine Botschaft so formulieren, dass sie bei meinem Chef Gehör findet?“ oder: „Was muss ich tun, damit mein Chef meine Grenzen wahrt?“
3. Tipp: Führung ist eine Beziehung – gestalte sie mit
Das Arbeitsverhältnis zwischen Angestellten und Vorgesetzten ist keine Einbahnstraße. Wie in jeder Beziehung geht es um gegenseitige Bedürfnisse und Erwartungen bzw. Erwartungsmanagement. Wie in einer Liebesbeziehung auch, existiert der perfekte Chef nicht. Dein „schwieriger Chef“ hat ebenso Lern- und Entwicklungsfelder wie du. Die Führungskraft muss jedoch auch in die Situation versetzt werden, zu Wissen, welche Bedürfnisse und Erwartungen seine Angestellten haben. Fragt die Führungskraft diesbezüglich nicht nach, beginnt die Einflusssphäre der Mitarbeiter. In dem „sich selbst mitteilen“, liegt ein unfassbar mächtiger Schlüssel für eine gute Angestellten-Vorgesetzten-Beziehung.
Konkrete Handlungsanweisung:
Bedürfnisse klar äußern:
Warte nicht, bis Konflikte eskalieren. Suche frühzeitig das Gespräch und formuliere, was du brauchst, anstatt im Stillen zu beklagen, dass dein Chef X und Y falsch macht. Beispiel: „Ich habe gemerkt, dass ich mehr Feedback brauche, um sicherzustellen, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“
Feedback geben:
Scheue dich nicht, deinem Chef respektvoll Feedback zu geben. Verwende die „Ich-Botschaft“: „Ich habe den Eindruck, dass wir aneinander vorbeireden. Könnten wir das nächste Mal mehr Zeit für die Abstimmung einplanen?“ Oder: „In der Situation … haben Sie „…“ gesagt. Das hat bei mir … ausgelöst. Ich bitte Sie in Zukunft …“
Gemeinsame Lösungen finden:
Sieh Konflikte als Chance, um gemeinsam Verbesserungen zu erarbeiten. Frage: „Was können wir tun, damit solche Missverständnisse in Zukunft vermieden werden?“ oder direkter Lösungsverschlag: „Was halten Sie davon, wenn wir in Zukunft …?“
4. Tipp: Dein „schwieriger Chef“ braucht klare Grenzen
Jeder Mensch hat persönliche Grenzen, doch oft wird erwartet, dass andere diese von selbst erkennen. Allerdings sind die eigenen Grenzen ein Ergebnis von Erziehung, von Prinzipien und Überzeugungen, die sich in einem langwierigen Prozess von der Kindheit aus bis in das Erwachsenenalter und durch die soziale Umgebung herausgebildet haben. Es sollte nicht erwartet werden, dass andere sämtliche dieser fein verlaufenden Grenzen kennt. Dein „schwieriger Chef“ ist keine Ausnahme – unterstütze ihn!
Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass Grenzen nicht deckungsgleich sein müssen. Was für die eine Person eine Grenzüberschreitung darstellt, könnte für eine andere Person überhaupt kein Thema sein. Hilf deinen Vorgesetzten daher, indem du deine Grenzen klar und sachlich kommunizierst.
Konkrete Handlungsanweisung:
Reflexion deiner Grenzen:
Überlege dir, was für dich akzeptabel ist und was nicht. Beispiel: Überstunden können gelegentlich in Ordnung sein, aber nicht dauerhaft. Oder aber: Kommentare zu deinem Äußeren oder einzelnen Kleidungsstücken sind ein No-Go.
Kommunikation:
Berücksichtige, dass deine Grenzen vielleicht für andere weniger selbstverständlich sind als für dich. Suche das Gespräch und sprich deine Grenzen daher klar an, z. B.: „Ich möchte darauf hinweisen, dass ich nicht regelmäßig außerhalb meiner Arbeitszeit erreichbar sein kann.“
Konsequenz zeigen:
Wenn deine Grenze wiederholt überschritten wird, sprich es an: „Wir hatten vereinbart, dass ich nach 18 Uhr nicht mehr erreichbar bin. Ich bitte Sie, sich an diese Abmachung zu halten!“ Dies zeigt, dass du deine Grenzen ernst nimmst und dies auch von deiner Führungskraft erwartest.
Erst wenn – nicht offensichtliche – Grenzen kommuniziert wurden, gibst Du deinen Vorgesetzten die Chance, diese zu wahren. So wird dein „schwieriger Chef“ vielleicht zu einer deine Grenzen wahrenden Führungskraft.
5. Tipp: Das eigene Mindset – berufliche und persönliche Ebene trennen
Es ist wichtig, berufliches Feedback und berufliche Erfahrungen nicht mit deiner persönlichen Identität zu vermischen. Wenn du eine negative Rückmeldungen im Job erhältst, erinnere dich daran, dass sie sich nur auf deine Arbeitsleistung bezieht und nicht auf dich als Mensch. Dadurch erhält Negatives im Berufsleben eine neue Wertigkeit: In dem es auf den beruflichen Kontext beschränkt wahrgenommen wird, verliert es automatisch an Relevanz.
Konkrete Handlungsanweisung:
Gedankliche Trennung:
Nach der Arbeit reflektiere: „Was davon betrifft meinen Job, und was hat mit mir als Person nichts zu tun?“
Konstruktive Reaktionen:
Nimm Feedback an, ohne es persönlich zu nehmen. Beispiel: „Vielen Dank für die Rückmeldung. Ich werde darauf achten, diese Punkte beim nächsten Mal zu verbessern.“
Persönliche Ressourcen pflegen:
Investiere in Aktivitäten außerhalb der Arbeit, die dir Freude bereiten und dein Selbstbewusstsein stärken, z. B. Sport, Hobbys oder soziale Treffen.
6. Tipp: In schwierigen Situationen Ruhe bewahren
Es kann Situationen geben, in denen dein schwieriger Chef dich herausfordert – sei es durch Kritik, unüberlegte Kommentare oder unfaire Erwartungen. Überlegt zu reagieren, anstatt impulsiv, ist hier der Schlüssel.
Konkrete Handlungsanweisung:
Ruhe bewahren:
Atme tief durch und widerstehe dem Impuls, sofort zu reagieren. Wenn nötig, sage: „Ich denke kurz darüber nach und komme auf Sie zu.“
Analyse:
Überlege in Ruhe, ob die dir angetragene Kritik berechtigt ist oder ob die von dir wahrgenommene Grenzüberschreitung tatsächlich eine Grenzüberschreitung war. Reflektiere, welchen Zweck die Äußerung oder die Verhaltensweise des Vorgesetzten gehabt haben könnte. Frage dich, wie du angemessen darauf reagieren könntest.
Sachlich bleiben:
Formuliere deine Antwort respektvoll, z. B.: „Ich verstehe Ihren Punkt. Könnten wir uns zusammensetzen, um eine Lösung zu finden?“ Oder: „In der Situation … haben Sie „…“ gesagt. Das hat bei mir … ausgelöst. Ich bitte Sie in Zukunft …“
Grenzen setzen:
Wenn die Kritik unangemessen ist, kannst du dies höflich aber bestimmt kommunizieren: „Ich empfinde den Ton als schwierig. Können wir das sachlich besprechen?“
7. Tipp: Schwieriger Chef? Ein Karriere-Coaching kann helfen
Manchmal reichen eigene Überlegungen und Gespräche im Arbeitsumfeld nicht aus, um belastende Konflikte mit deinem Vorgesetzten nachhaltig zu lösen. Die Beziehung zum eigenen Chef ist häufig nicht nur rational, sondern trägt eine starke emotionale Komponente in sich. Frust, Enttäuschung oder Unsicherheit können die Sichtweise trüben und Handlungsspielräume unklar erscheinen lassen.
Ein professionelles Karriere-Coaching oder Mentoring bietet die Möglichkeit, diese Dynamiken in einem geschützten Raum zu reflektieren. Ein professioneller Coach hilft, persönliche Verhaltensmuster zu erkennen, emotionale Reaktionen besser zu verstehen und gezielt Lösungsstrategien zu entwickeln. Dies kann bedeuten, die eigene Kommunikation zu verbessern, Grenzen klarer zu setzen oder konkrete Schritte zu planen, um Spannungen zu entschärfen.
Mit einer neutralen Begleitung gewinnst du Klarheit über deine Bedürfnisse bei der Arbeit und die Mechanismen der Zusammenarbeit mit deinem Chef. Das Resultat: Ein gestärktes Selbstbewusstsein, mehr Handlungskompetenz und ein konstruktiver Umgang mit schwierigen Situationen.
Selbstbefähigung: Die Veränderung beginnt bei dir
„Schwieriger Chef“ – du bist betroffen? Die Beziehung zu deinem Chef kann mit schwierigen und herausfordernden Situationen verbunden sein, doch du hast die Möglichkeit, aktiv an ihr zu arbeiten. Indem du dich auf deine Einflussmöglichkeiten konzentrierst, deinen Chef besser verstehst und klare Kommunikation sowie Grenzen etablierst, kannst du Konflikte entschärfen und eine konstruktive Zusammenarbeit fördern.
Mache dir bewusst: Schwierigkeiten im Umgang mit dem Chef sind kein persönliches Versagen, sondern eine Gelegenheit, dich weiterzuentwickeln. Nutze diese Chance.
- Konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst
- Persönlichkeitstypen – Verstehe deinen Chef und dich selbst
- Führung ist eine Beziehung – gestalte sie mit
- Setze und kommuniziere klare Grenzen
- Das eigene Mindset – berufliche und persönliche Ebene trennen
- In schwierigen Situationen Ruhe bewahren
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